Rauchwarnmelder sind Lebensretter

Bereits das Einatmen von nur einer Lungenfüllung Rauchgas kann tödlich sein.

 

Rauchmelder gehören also zu den besten Lebensrettern im Haushalt. Sie reagieren auf physikalische Veränderungen in der Umgebungsluft, wie sie beispielsweise bei Wohnungsbränden auftreten.

 

Je nach Bauart warnt sie der Rauchmelder mit einem lauten Piepsen oder einem anderen Signal rechtzeitig vor der Brandgefahr und gibt ihnen so den nötigen Vorsprung, sich und ihre Familie in Sicherheit zu bringen und den Notruf abzusetzen (Notrufnummer 112).

 

Besonders nachts, wenn man schläft, bekommt man es meist nicht mit, wenn es brennt. Der Rauchmelder schläft nie und warnt sie rechtzeitig. 

 

Zigarettenqualm und brennende Kerzen im Abstand von ca. einem Meter lösen bei qualitativ guten Rauchmeldern keinen Alarm aus.  

 

Täglich verunglücken zwei Menschen tödlich durch Brände - viele davon in den eigenen vier Wänden. Die meisten Opfer fordert dabei allerdings nicht das Feuer selbst, sondern vielmehr der Brandrauch (Rauchvergiftung). Zwei Drittel aller Brandopfer wurden nachts im Schlaf überrascht, denn Rauch verbreitet sich wesentlich schneller und geräuschloser als das Feuer. 

 

Statistik

  • jährlich werden in Deutschland rund 200.000 Brände gemeldet
  • ca. 600 Menschen sterben jährlich in Deutschland bei einem Brand, beinahe jedes dritte Opfer ist ein Kind
  • ca. 6.000 Menschen erleiden pro Jahr schwere Brandverletzungen, ca. 60.000 Menschen werden leicht verletzt
  • 95% aller Brandtoten sterben an einer Rauchvergiftung
  • 75% aller Brandopfer werden in der Zeit zwischen 23 und 7 Uhr vom Feuer überrascht
  • Vier Fünftel aller Brände entstehen in Privathaushalten
  • nur 7% aller deutschen Haushalte sind mit Rauchmeldern ausgestattet

Rauchwarnmelderpflicht in Wohnungen in Niedersachsen